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Thirty Seconds To Mars bringen America nach Europa

Georg Zsifkovits Konzerte, News Leave a Comment

Musiker und Schauspieler Jared Leto kommt mit Thirty Seconds To Mars und ihrem neuen Studioalbum „America” diesen Sommer mehrmals nach Europa. Noch im April werden sie in Wien zu Gast sein, im September kommen sie nach Graz.

Thirty Seconds To Mars‘ neues Studioalbum ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite wurde schon die erste Vorabsingle „Walk on Water“ zu einem großen internationalen Erfolg. Topplatzierungen in den amerikanischen Charts, immenses Radioairplay in Europa und so weiter. Auf der anderen Seite ist das Album „America“ eine schale Popplatte, die zur Gänze mit dem bricht, womit Jared Leto, sein Bruder Shannon am Schlagzeug und Gitarrist/Bassist Tomislav Miličević vor rund 15 Jahren erfolgreich wurden. Waren sie damals ein Alterantive-Rock-Trio, das in gekonntem Maß mit damaligen Emo-Einflüssen spielte, wurden sie mit „America“ zu einer Electro-Pop-Truppe.

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Als die Brüder Shannon und Jared Leto Ende der 1990er-Jahre ihre gemeinsame Band Thirty Seconds To Mars gründeten und 2002 ihr gleichnamiges Album veröffentlichten, setzten sie auf Rockmusik alternativer Ausprägung. Treibendes Schlagzeug, harte, verzerrte Gitarrenriffs und inbrünstiger Gesang – insgesamt lieferten sie damals einen ziemlich zeitgemäßen Rocksound. Das war zu der Zeit, als Jared Leto als Schauspieler mit seinen ersten größeren Rollen in „Requiem For A Dream“ und „Panic Room“ der Durchbruch gelang.
Nach Support-Tourneen mit Incubus, Puddle Of Mudd und The Used gelang mit der zweiten Platte „A Beautiful Lie“ mit den Singles „Attack“, „The Kill“, „From Yesterday“ und „A Beautiful Lie“ auch im Musikbusiness der Durchbruch.

Thirty Seconds To Mars – The Kill (Bury Me)

http://www.thirtysecondstomars.com Music video by Thirty Seconds To Mars performing The Kill (Bury Me). Pre VEVO play counts 47,587,509. (P) 2006 Virgin Records America, Inc.. All rights reserved. Unauthorized reproduction is a violation of applicable laws. Manufactured by Virgin Records America, Inc., 150 Fifth Avenue, New York, NY 10011.

Ihrem Stil weitestgehend treubleibend setzten sie ihren Aufwärtstrend vier Jahre später mit „This Is War“ fort. Einen beginnenden Stilbruch läutete 2013 ihr bislang erfolgreichstes Album „Love, Lust, Faith and Dreams“ ein. Der Sound wurde elektronischer und die Grenzen ihrer Interpretation von Rockmusik massiv erweitert. Die Single „Up In The Air“ findet ohne Weiteres Platz auf dem Dancefloor eines Electro-Clubs.

Mit ihrer Single „Walk On Water“ kehrten sie im August 2017 nach einer längeren Pause, die Jared Leto für die Filme „Suicide Squad“ und „Blade Runner 2049“ nutzte, zurück auf die Bildfläche. Mit dem Electro-Rocksong trafen sie unmittelbar ins Schwarze. Seit Monaten ist die Nummer in aller Radios und Ohren. Auch die zweite Single „Dangerous Nights“ schnitt gut ab, wenngleich sie nicht ganz so viel Resonanz bekam wie ihr Vorgänger. Wenige Tage vor Veröffentlichung des neuen Studioalbums „America“ erschien die dritte Single „Rescue Me“, eine weitestgehend eintönige Drama-Schnulze. Die drei Singles bilden die ersten drei Nummern des Albums und sollten den Einstieg in den Longplayer ebnen. Tatsächlich weiß man seit 6. April vor allem, dass sie die Treppe hinab in die sich erstreckende billig-poppige Ödnis des Albums bilden. Überspitzt gesagt, denn natürlich gibt es auch innerhalb des Albums Höhen und Tiefen. So ist das Instrumental „Monolith“ nach dem elenden Downer „One Track Mind“ feat. A$AP Rocky durchaus gelungen.

Thirty Seconds To Mars – One Track Mind (Audio) ft. A$AP Rocky

One Track Mind feat. A$AP Rocky by Thirty Seconds to Mars, from the new album America. Pre-order our new album: https://t.co/OX5r2ZlFXw Thirty Seconds to Mars will be bringing the MONOLITH Tour to America this summer.

Leider ist bei Jared Leto die Dramaqueen mittlerweile in einem Ausmaß durchgebrochen, das der Musik von Thirty Seconds To Mars nicht mehr gut tut. Der einfältige Electro-Pop, der sich über „America“ zieht, macht die Sache in keiner Weise besser.
Eine Hoffnung bleibt die „Monolith“-Tour, die Thirty Seconds To Mars im Frühjahr und Spätsommer nach Europa führt; denn ihre Live-Shows bilden immer noch einen Querschnitt durch ihre ganze Karriere und vielleicht verleihen sie auf der Bühne sogar ihren neuen Songs den nötigen Punch, um sie ein wenig interessanter zu machen.

[Titelbild: (c) Universal Music]

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