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Faber – zwischen Pop, Waits & Balkandisco

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Wien, Innsbruck & Linz dürfen sich im Februar auf das Gastspiel des jungen Schweizer Musikers Faber freuen. Mit Band und Debütalbum ist er derzeit auf Tournee.

Sein Name schwirrt gefühlt schon seit Längerem im Pop-Business umher, das verwundert es, dass Fabers Debütalbum erst im letzten Jahr erschien. Doch wer ist das eigentlich?
Hinter dem mysteriösen Namen Faber steckt der 1993 geborene Musiker Julian Pollina. Mit italienischen Wurzeln und dem sizilianischen Liedermacher Pippo Pallina als Vater wuchs er in Zürich auf.
Während gleichaltrige Kinder sich der musikalischen Früherziehung widmeten, die in der Schweiz weitverbreitet ist, wollte der junge Julian Pollina etwas Echtes machen. Noch in der Pubertät beginnt er eigene Songs zu schreiben – und er schreibt nicht etwa einen seelenlosen Singsang über die Trivialitäten der Popwelt. Pollina legt sich einen Künstlernamen zu, der an den vielleicht größten Schweizer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, Max Frisch, und dessen Roman „Homo Faber“ angelehnt ist, und schreibt über das echte Leben. Kein Blatt darf vor den Mund. So finden sich schon auf seiner Debüt-EP „Alles Gute“ aus dem Jahr 2015 Titel wie „Kalte Welt“ und „Bleib dir nicht treu“.

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Für die Arbeiten an seinem Debütalbum mietete er sich in die Berliner Hansa Studios ein, wo in den 70er-Jahren David Bowie seine Berlin-Trilogie mit dem Hit „Heroes“ einspielte und später Depeche Mode, Falco, Nick Cave und U2 Songs aufnahmen. Als Produzent stand ihm der 1985 in Westdeutschland geborene Tim Tautorat zur Seite. Tautorat arbeitete in seiner Karriere mit Pop- und Rockstars wie Pharrell Wiliams, Herbert Grönemeyer, The Kooks und den Manic Street Preachers.
Das Ergebnis erschien im Juli 2017 unter dem Titel „Sei ein Faber im Wind“ und umfasst 13 Songs. Darunter gewitzte Titel wie „Wem du’s heute kannst besorgen“ und „Wer nicht schwimmen kann der taucht“, das bereits auf seiner zweiten EP „Abstinenz“ zu hören war.
Auf „Es könnte schöner sein“ kritisiert er die Spießigkeit und Gemütlichkeit in der Rebellion der jungen Generation, wenn er singt: „Du rebellierst, du bist dagegen / Immer wenn’s zur Stimmung passt.“
Hört man seine Stimme, fühlt man sich mehr an Tom Waits als einen jungen Mann, der nur wenige Jahre vor dem Ende des 20. Jahrhunderts geboren ist, erinnert. Seine Texte sind untermalt von Folk- und Balkan-Sounds, denen der nötige Pop nie fehlt.

Im Februar 2018 ist Faber mit seiner Band “Goran Koč y Vokalist Orkestar Band” zweimal in Österreich. Erst spielt er am Mittwoch, den 7. Februar, in der Arena Wien, eine Woche später, am Mittwoch, den 14. Februar spielt er im Treibhaus Innsbruck und am Donnerstag, den 15. Februar, im Posthof in Linz.

[Titelbild: (c) Stefan Braunbarth/Vertigo Berlin]

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