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Weekend an einem Donnerstag

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Der deutsche Rapper Weekend kommt im Jänner nach Wien und beschert seinen Fans ein verlängertes Wochenende.

Der Deutsch-Rap boomt, die Szene wird von so vielen Musikern wie nie zuvor geprägt. Einer davon ist der aus Gelsenkirchen stammende Rapper Weekend. Mit den herkömmlichen Klischees des witzlosen Proll-Raps der Schiene Bushido, Kollegah, Farid Bang und Co. hat der 30-Jährige jedoch nichts gemein. Das wird schon klar, wenn man sich das Cover zu seinem 2013 erschienen Erfolgsalbums „Am Wochenende Rapper“ vor Augen führt. Ein in Hemd und Pulli gewandeter Blondschopf blickt Grimasse schneidend hinter einem Bühnenvorhang hervor.

Weekends Anfänge gehen auf die Jahre 2004 und 2005 zurück, als er mit dem Rappen begann. Im Jahr 2007 veröffentlichte der damals 20-Jährige seinen ersten Tonträger, die gemeinsam mit Max Miles aufgenommene Assi EP, die jedoch weitestgehend unbeachtet und erfolglos blieb. Erste Erfolge stellten sich für den Sozialarbeiter ab 2011 ein. In jenem Jahr nahm er an der fünften Auflage des von rappers.in veranstalteten Videobattleturniers teil. Weekend kam, rappte und siegte. Er setzte sich gegen insgesamt 971 Rapper durch, besiegte im Finale Tamo-Flage und verwies zudem 3Pluss auf Platz 3. Im Folgejahr nahm er an der Splash!-Edition des Turniers teil. Dieses Mal setzte er sich im Finale gegen BattleBoi Basti durch. Weekend war auf der großen Bühne angekommen.

Nach seinem Debüt bei Chimperator Productions, „Am Wochenende Rapper“, veröffentlichte er im Jahr 2015 sein bisher einziges Nummer-1-Album „Für immer Wochenende“. Nach einer zweijährigen Pause kehrte Weekend im Oktober 2017 mit seinem vierten Studioalbum „Keiner ist gestorben“ zurück auf die Bildfläche der Rapmusik. Mit Witz und starken Rhymes nimmt er gleich im Opener-Track des Albums die Szene und deren beefverliebte Protagonisten aufs Korn.
Anfang des Jahres erschien die Single „Alle sind wie jeder“, eine verbale Watschen in Richtung der aufgeblasenen Schickimicki-Testosteron-Rap-Schickeria: „Mir geh’n die meisten Menschen auf den Sack – Ich hab kein Int’resse was ihr quatscht – It’s all about the Oberfläche – Fashion und so’n Kack.“

Auf seiner „Keiner ist gestorben“-Tour legt der Wahl-Stuttgarter am Donnerstag, den 18. Jänner, einen Stopp im Wiener B72 am Gürtel ein. Als Support hat er den Kasseler Rapper PIMF im Schlepptau, auf dessen EP Justus Jonas er im vergangenen Jahr einen Gastauftritt hatte.

[Titelbild: (c) Chimperator Productions]

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